Eine fragmentierte Landschaft
Kein Nachfolgestaat erfasst Sanierungsausgaben für jugoslawische Spomeniks als eigene Kategorie. Angesichts geschätzter 20.000–40.000 Gedenkstätten in der ehemaligen SFRJ — allein Slowenien dokumentiert 6.400+ NOB-Objekte — aggregiert nichts die Ausgaben unter einer Haushaltszeile.

Nach 1990 brachen die Unterhaltsbudgets mit der Föderation zusammen. Sanierung ist heute dezentral: Jeder Nachfolgestaat finanziert Denkmäler über Kulturministerien, Veteranenressorts, Kommunen und gelegentliche EU- oder bilaterale Zuschüsse.